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Grundschulpädagogik zwischen Wissenschaft und Transfer

26. Jahrestagung der Sektion Schulpädagogik, Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe

vom 27.09.2017 bis zum 29.09.2017


...zum Thema

Trotz vielfältiger Bemühungen gelingt der Transfer von Forschungserkenntnissen in die Praxis eher selten; der Weg von der Forschung in die Praxis ist weit und steinig. Zahlreiche Forschungsprojekte im Elementar- und Primarbereich werden von Anfang an mit dem Ziel durchgeführt, für die Praxis relevante Erkenntnisse zu gewinnen. Sie verweisen jedoch oft nur kursorisch auf die Relevanz der Ergebnisse für die konkrete Umsetzung in der Grundschule  und vorausgehender und nachfolgender Bildungsinstitutionen auf der einen und für die Aus- oder Weiterbildung des Personals auf der anderen Seite.
Die Tagung fokussiert aus diesem Grund einerseits wissenschaftliche Herausforderungen und Ansprüche der Grundschulforschung, andererseits Möglichkeiten des Transfers dieser Forschung in die Unterrichtspraxis sowie die Erforschung der Gelingensbedingungen dieses Transfers.
Inhaltliche Schwerpunkte der Jahrestagung 2017 sind Projekte zur Erforschung und forschungsbasierten Entwicklung, Implementation sowie Evaluation von
•    Kooperationen von Grundschulforschung und Grundschulpraxis,
•    Professionalisierungsmaßnahmen von Lehrpersonen,
•    Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis und umgekehrt Transfer von Fragen aus der Praxis in die Forschung,
•    methodischen Fragen zum Zusammenspiel von Forschung und Praxis.
Mit diesen und weiteren Themenfeldern wird sich die Jahrestagung 2017 befassen. Grundschulforschung versteht sich dabei auch als eine Schnittstelle zwischen verschiedenen Disziplinen wie z.B. den Fachdidaktiken und Fachwissenschaften, der Erziehungswissen-schaft, der Schulpädagogik, der Psychologie und der Soziologie. Sie hat einerseits den Auftrag, grundlegende Erkenntnisse für die Grundschulpädagogik zu erbringen und andererseits die Praxis mitzudenken und mitzugestalten. Dieser Anspruch soll in den einzureichenden Tagungsbeiträgen aus dem Elementar- und Primarbereich erfüllt werden. Dabei kann ein empirischer Zugang ebenso gewählt werden wie ein historischer, ein international-vergleichender oder auch theoretischer.